Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist nicht einfach Privatsache – auch Betriebe sind dafür verantwortlich, dass diese gelingen kann. Dabei stellen wir die Frage: Wie gelingt das eigentlich in männerdominierten Berufen?
Ausgangspunkt des Projektes „Männer.MINT.Care“ ist die Tatsache, dass Frauen nach wie vor mehr an unbezahlter Sorge- und Hausarbeit übernehmen und dass gleichzeitig Vereinbarkeit in tendenziell frauendominierten Bereichen eine größere Rolle spielt als in Berufen, in denen mehr Männer arbeiten.
Dabei haben wir uns gezielt mit dem MINT-Bereich befasst – also Berufen in der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Wenn das Feld auch durchaus sehr divers ist, zeigen sich doch ein paar Gemeinsamkeiten: eine starke Vollzeitnorm, ständige Verfügbarkeit und Leistungsdruck sind nur einige davon.
In der Veranstaltung wollen wir die Verantwortung von MINT-Betrieben bei der Vereinbarkeit von unbezahlter und bezahlter Arbeit gemeinsam reflektieren. Ronja Nikolatti von L&R Sozialforschung präsentiert dazu die zentralen Forschungsergebnisse aus dem Projekt „Männer.MINT.Care“. Den Blick in die Praxis liefern Gregor Catulli (ABZ*AUSTRIA), Sabine Wagner-Steinrigl und Leona Eckhart von der Gleichbehandlungsanwaltschaft.
Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Citizens, Equality, Rights and Values Programme (CERV)“ von der Europäischen Kommission kofinanziert. Es wird von L&R Sozialforschung (Leadpartner) gemeinsam mit ABZ*AUSTRIA, Papainfo, der Gleichbehandlungsanwaltschaft (GAW), der Arbeiterkammer Wien (AK) und dem Österreichischen Gewerkschaftsbund (ÖGB) umgesetzt und von einem Praxisbeirat sowie einem übernationalen Austausch von Expert:innen begleitet. Mehr Infos dazu gibt es hier: https://www.lrsocialresearch.at/equalcare/
Der Eintritt ist frei.
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis 16. Oktober 2026 über das Anmeldeformular (siehe unten).
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Bahnhof bzw. Haltestelle Feldkirch Katzenturm/Busplatz
Kostenlos parken in der Tiefgarage am Busplatz
Wie das geht? Kommen Sie nach der Einfahrt in die Tiefgarage zum Infocenter der AK Vorarlberg (Empfang im Erdgeschoss). Dort geben Sie Ihr Kfz-Kennzeichen bekannt – es wird ins System eingetragen und damit automatisch für 3 Stunden kostenloses Parken freigeschaltet. Für jede weitere angefangene Stunde kostet die Tiefgarage 1,70 Euro.
Zusätzlich stehen rund um die AK Vorarlberg weitere kostenpflichtige Parkmöglichkeiten zur Verfügung.